Doppelte Wesentlichkeitsanalyse

Das Studierendenwerk Osnabrück und seine Mitarbeitenden

Nachhaltigkeitsthema:

Gute Arbeit, gutes Klima

Geschäftsbereich:

Essen

Flexible Arbeitszeiten in der Verwaltung

  • Hohe Arbeitsbelastung zu Öffnungszeiten der Mensen
  • Unflexible und unregelmäßige Arbeitszeiten in den Küchen
  • Befristete Arbeitsverträge

Geschäftsbereich:

Wohnen

Flexible Arbeitszeiten in der Verwaltung

  • Hohe Arbeitsbelastung in Ein- und Auszugsphasen (viele Studierende, zu wenig Zimmer)
  • Zeitliche Einschränkung der Freizeit durch Bereitschaftsdienst für Vor-Ort-Personal in Wohnanlagen
  • Keine Möglichkeiten für mobiles Arbeiten für die Hausmeister

Geschäftsbereich:

Finanzierung

Flexible Arbeitszeiten

Überlastung der Mitarbeitenden durch Personalmangel und zu vielen Anträgen

Geschäftsbereich:

Beratung

  • Regelmäßige Fortbildungen für Mitarbeitende und Führungskräfte
  • Mitarbeiter:innen zentrierter Führungsstil

Keine

Junger Mann sitzt am Schreibtisch in einem Büro und liest in einem Handbuch.
Drei Personen in einem Meetingraum unterhalten sich, zwei sitzen mit Laptops am Tisch, eine steht und lächelt.
Frau mit Brille und schwarzem Blazer erklärt etwas vor einem Whiteboard mit Haftnotizen in einem Büro.

Stakeholderinteressen: Mitarbeitende

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben:
Flexible Arbeitszeiten, familienfreundliche Regelungen und ein respektvoller Umgang mit individuellen Lebensphasen fördern nicht nur Zufriedenheit und Motivation, sondern stärken auch die langfristige Bindung an das Studierendenwerk. Eine gute Balance ist heute ein entscheidender Faktor für Arbeitgeberattraktivität.

Personalentwicklung:
Personalentwicklung bildet die Basis für berufliche Perspektiven, fachliche Qualität und organisationalen Wandel. In Zeiten zunehmender Anforderungen – etwa durch Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Fachkräftemangel – sind gezielte Aus- und Weiterbildungsangebote entscheidend, um Wissen zu sichern, Talente zu fördern und das Studierendenwerk zukunftsfähig aufzustellen.

Nachhaltigkeitsthema:

Gleich fair für alle

Geschäftsbereich:

Essen

Vereinbarkeit von Beruf und Familie in unterschiedlichsten Lebensphasen

Überdurchschnittlicher Frauenanteil in niedrigen Entgeltgruppen (besonders in den Küchen)

Geschäftsbereich:

Wohnen

Vereinbarkeit von Familie und Beruf in allen Lebensphasen

Keine

Geschäftsbereich:

Beratung

  • Schulungen zu Inklusion, Antidiskriminierung und psychischer Gesundheit
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf in allen Lebensphasen

Keine

Risiken und Chancen

Eintrittswahrscheinlichkeit:

Hoch

Schaden:

Mittel

Demografischer Wandel

Der demografische Wandel stellt ein Risiko für das Studierendenwerk dar – etwa durch Fachkräftemangel, altersbedingte Fluktuation und veränderte Arbeitsanforderungen. Gleichzeitig eröffnet er die Chance, Gleichbehandlung und Chancengleichheit im Team zu fördern: durch altersgerechte Arbeitsmodelle, generationenübergreifendes Wissen und eine vielfältige, inklusive Personalpolitik.

Nachhaltigkeitsthema:

Werte leben, Kultur gestalten

Geschäftsbereich:

Essen

  • Einkaufskooperationen (deutschlandweit-DSW): gleiche Preise in NRW und Osnabrück
  • Einkauf energieeffizienter und ergonomischer (neuer) Geräte
  • Einkauf neuer Geräte nur bei Bedarf

Keine

Geschäftsbereich:

Finanzierung

Infos der Studierenden über Complianceregelungen innerhalb des STW

Keine

Risiken und Chancen

Eintrittswahrscheinlichkeit:

Hoch

Schaden:

Gering

Zunahme von Managementanforderungen für das Studierendenwerk

Die steigenden Anforderungen an Steuerung, Dokumentation und Qualitätssicherung stellen für das Studierendenwerk ein Risiko dar – etwa durch Mehrbelastung, Fachkräftemangel oder begrenzte Ressourcen. Gleichzeitig bieten sie die Chance, Prozesse transparenter und fairer zu gestalten, Strukturen zu hinterfragen und Chancengleichheit systematisch zu verankern – etwa durch klar definierte Standards, Beteiligungsformate und diskriminierungsfreie Verfahren.

Eintrittswahrscheinlichkeit:

Hoch

Schaden:

Gering

Zunahme von Managementanforderungen in der Lieferkette

Steigende Anforderungen an Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette stellen für das Studierendenwerk ein Risiko dar – etwa durch höheren Kontrollaufwand, komplexere Beschaffungsprozesse und steigende Kosten. Zugleich eröffnen sie die Chance, Lieferketten sozial gerechter zu gestalten: durch faire Arbeitsbedingungen und diskriminierungsfreie Standards.

Eintrittswahrscheinlichkeit:

Mittel

Schaden:

Mittel

Datenschutz und Cybersecurity

Für ein Studierendenwerk stellt Datensicherheit ein wesentliches Risiko dar, da es mit sensiblen Informationen von Studierenden, Mitarbeitenden und Partnern arbeitet. Cyberangriffe oder Datenverluste können das Vertrauen massiv beeinträchtigen, rechtliche Folgen nach sich ziehen und den Betrieb erheblich stören. Der Schutz digitaler Systeme ist daher zentral für die organisatorische Stabilität und Glaubwürdigkeit.

Koch in weißer Uniform mit lila Halstuch hält ein Tablett in einer professionellen Küchenumgebung und blickt in die Kamera.

Stakeholderinteressen: Mitarbeitende

Führungs- und Leitkultur:
Mitarbeitende wünschen sich eine wertschätzende, transparente und verlässliche Führung, die Beteiligung ermöglicht und klare Orientierung gibt. Eine gute Führungskultur stärkt Motivation, Teamzusammenhalt und Vertrauen – und ist damit zentral für ein nachhaltiges, zukunftsfähiges Arbeitsumfeld.