Klimateller – Klimaschutz schmeckt

Der KlimaTeller ist ein besonderes Gericht mit einer klaren Botschaft: Klimafreundlich essen ist möglich – und lecker!

Teller mit Linsensalat, garniert mit Champignons, Kirschtomaten und Petersilie, auf grauem Platzset und blauem Holztisch, links das Logo 'Klima Teller'.

Ein Gericht erhält die Auszeichnung „KlimaTeller“, wenn es mindestens 50 % weniger CO₂e-Emissionen verursacht als ein vergleichbares Standardgericht. Dabei werden die gesamten Emissionen jeder einzelnen Zutat berücksichtigt – von der landwirtschaftlichen Produktion über Verarbeitung und Verpackung bis hin zur Zubereitung in der Küche.

Die Bewertung erfolgt durch das Analyse-Tool Eaternity, das mit der weltweit größten Datenbank für Umweltauswirkungen arbeitet. Diese basiert auf dem Prinzip der Life Cycle Assessment (LCA) und wird seit 2009 kontinuierlich erweitert und aktualisiert. Mehr als 550 Zutaten werden erfasst, darunter auch komplexe Produktionsprozesse. Wissenschaftlich unterstützt wird Eaternity von renommierten Partnern wie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der ETH Zürich.

Für eine faire Vergleichbarkeit verwendet Eaternity die sogenannte Daily Food Unit (DFU): Die Emissionen eines Gerichts werden auf eine Standardportion normiert und mit einem definierten Benchmark verglichen – so lassen sich klimafreundliche Gerichte unabhängig von Portionsgröße und Kaloriengehalt bewerten.

Dass dieses Konzept ankommt, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Im vergangenen Zeitraum trugen beeindruckende 62,27 % aller angebotenen Gerichte das KlimaTeller-Label. Ein starkes Zeichen dafür, dass bewusste Ernährung und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.