Abfallwirtschaft

Im Studierendenwerk Osnabrück setzen wir auf effiziente Küchenprozesse, um Ressourcen zu schonen und Abfälle zu reduzieren.

Zwei Personen in Küchenkleidung und blauen Handschuhen reichen Teller mit Burgern in einer Großküche in Richtung der Kamera.

Kochen in Chargen

Ein weiterer wichtiger Aspekt der nachhaltigen Praxis in den Mensen ist das Kochen in Chargen. Dabei werden Mahlzeiten in kleineren Mengen und bedarfsgerecht zubereitet. Diese Methode ermöglicht eine bessere Anpassung an die tatsächliche Nachfrage, wodurch Lebensmittelabfälle reduziert werden. Zudem bleibt die Frische und Qualität der Speisen erhalten, was sowohl den Geschmack als auch die Nährstoffdichte verbessert. Durch die Vermeidung von Überproduktion werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern auch die Effizienz in der Küchenorganisation gesteigert.

Ein Koch nimmt ein Tablett mit Buletten aus einem Kühlschrank in der Hochschulküche.

Verwertung von Speiseresten und Fettabscheiderinhalten

Anfallende Speisereste und Inhalte aus Fettabscheidern werden regelmäßig vom spezialisierten Entsorgungsunternehmen ReFood abgeholt. ReFood betreibt in Deutschland mehrere Biogasanlagen, in denen organische Abfälle wie Lebensmittelreste und Frittierfette in Biogas umgewandelt werden. Dieses Biogas wird in Blockheizkraftwerken zur Erzeugung von Strom und Wärme genutzt. Die dabei entstehende Abwärme dient unter anderem zur Beheizung von Bürogebäuden und zur Erwärmung der Biomasse im Hygienisierungsprozess. Durch diese Form der Energiegewinnung werden wertvolle Ressourcen geschont und ein Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen geleistet.